Unterwegs im Felswandergebiet!
Aufgrund der mächtigen Steinblöcke, die über den ganzen Bergrücken verstreut sind, hat die Region den Namen "Steinberg" erhalten. Die "Große Kanzel" und die "Kleine Kanzel" zählen zu den bedeutendsten und herausragendsten Felsen der Wander-Region. Ein Großteil der Steinstreppen wurden neu angelegt, um einen eindrucksvollsen Rundwanderweg zu schaffen. Das Felswandergebiet ist mit dem übrigen Wanderwegenetz im Nationalpark Bayerischer Wald bestens verbunden. So lassen sich variantenreiche Wandertouren kombinieren z. B. über die Wanderlinien "Tanne" von Mauth, "Vogelbeere" von Schönbrunn a. Lusen oder dem Hauptwanderweg aus Richtung Neuschönau und dem Sagwassertal.
Auf dem ca. 3 km langen Rundweg können Sie sich von der urwüchsigen Landschaft verzaubern lassen...
Rundweg "Haselhahn"
Gehzeit: ca. 1,5 Std.
Verlauf: Die Wanderung führt vom Parkplatz gegenüber dem Jugendwaldheim zunächst eben zu einer kleinen Waldlichtung. Nach einer Felspassage geht es auf Steintreppen durch die ursprüngliche Waldlandschaft. Kurz danach bietet sich ein Abkürzungsweg an. Dem Wanderweg zum höchsten Punkt des Rundweges, der Kleinen Kanzel (1.010 m) folgen. Auch im Bereich der zweiten Abkürzungsvariante prägen hohe Felsblöcke den Wanderweg. Nun führt der Weg bergab vorbei an schönen Felsgruppen und urwaldartigem Bergmischwald zu einem Aussichtsfelsen. Hier können Sie bei guter Fernsicht bis zur Alpenkette blicken.
Vorsicht!
Die Nationalpark-Philosophie "Natur Natur sein lassen" ermöglicht eine natürliche Waldentwicklung. Dies gilt auch für die abgestorbenen Hölzer im Felswandergebiet. Achten Sie daher bei stärkerem Wind auf herabstürzendes Totholz!
Ebenso gilt das Wegegebot im Kerngebiet!
Von Mitte Mai bis Anfang November ist das Felswandergebiet auch mit den "Igelbussen" (ÖPNV) erreichbar.