Seelensteig - Nationalpark Bayerischer Wald

Ruhe finden im Einklang mit der Natur!
"Die Seele steigen lassen..."

Direkt nach der Nationalpark-Gründung im Jahr 1970 wurde die Holznutzung und Waldpflege schrittweise reduziert bis sie schließlich nach 20 Jahren komplett eingestellt wurde. Heute können sich auf 75 Prozent der Rachel- und Lusen-Gebiete die ehemaligen Wirtschaftswälder frei entwickeln. Lediglich in einem mind. 500 m breiten Randbereich werden bei Bedarf zum Schutz der angrenzenden Wälder Wald-Management-Maßnahmen, wie z. B. die Bekämpfung des Fichtenborkenkäfers durchgeführt.

Wachsen,Leben und Sterben können Sie hier hautnah erleben. Die Jahrhunderte lang forstlich genutzten Wälder entwickeln sich zurück zu abwechslungsreichen und meist auch stabileren Naturwäldern. Hier können die Seelensteig-Wanderer nun beobachten und erleben, wie ein einzigartiger, wilder Wald entsteht. Im Sommer 1995 wurde ein typischer Fichten-Tannen-Buchen-Bergmischwald durch einen 1,3 km langen Holzsteg naturschonend erschlossen. Dabei wurden natürliche Hindernisse, wie umgestürzte Bäume und Wurzelhölzer nicht entfernt sondern mit Treppen überbaut.

Lassen Sie Ihre Seele baumeln - Der "Seelensteig" gibt tiefe Einblicke in eine fasziniernede Waldwildnis frei, geprägt vom Wachsen und Vergehen!

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